Das Modell der Psychographie

Die Dynamik des Modells

Wie findet nun die jeweilige Entwicklung im eigenen Typus statt?

Ein Beziehungstyp mit seinen vielen kreativen Ideen und intuitiven Gedanken nutzt vielleicht das Studium dazu, die konzeptionelle Klarheit und Strukturiertheit des Denkens in sich zu entfalten. Er kann dann beispielsweise mit leuchtenden Augen berichten, dass ihm das Studium viel Freude gemacht habe und insbesondere das Schreiben der Diplom-Arbeit. Warum? Weil er dort auf knapp über 100 Seiten über 100 Bücher, die er für die Arbeit gelesen und verarbeitet habe, zusammengefasst und in ein Konzept gebracht habe.

Ein Sachtyp hat sich vielleicht in seiner Jugend ganz viel Wissen über Astronomie angelesen und kauft sich von seinen Ersparnissen ein Teleskop, um das bisher in der Theorie Erlebte auch in der Praxis anzuwenden: Er handelt. Das nächtliche Beobachten des Himmels mit dem Teleskop bereitet ihm viel Freude.

Der Handlungstyp stellt fest, dass er nicht alleine auf der Welt ist und dass er schneller zum Ziel kommt, wenn er die anderen Menschen in sein Handeln mit einbezieht, indem er vorher einige kurze Abstimmungsgespräche führt. Außerdem stellt er dabei fest, dass er durch die Gespräche klüger geworden ist, weil er neue und andersartige Informationen erhalten hat. Ferner spürt er, dass er von den anderen Menschen Wertschätzung erfährt, weil er sie zu Beteiligten seiner Prozesse gemacht hat. Handlungstypen, die schon in der frühen Kindheit und Jugend intensive Gemeinschaftserlebnisse mit anderen Jugendlichen im Mannschaftssport oder in bestimmten Freizeiterlebnissen (Zeltlager, kirchliche Jugendarbeit, Pfadfinder) erfahren durften, erleben den Sinn von Gemeinschaft und haben ein völlig anderes Sozialverhalten als Einzelgänger.

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